Manchmal wenn die Gedanken viel und das Herz voll ist, fällt es schwer alles in Worte zu fassen.
Aber weil diese Gedanken gerade immer wieder meinen täglichen Weg kreuzen habe ich mich entschlossen etwas darüber zu schreiben.
Während ich mich in meiner täglichen Arbeit als Tierheilpraktikerin fortwärend um die Verbindung zu meinen tierischen Patienten bemühe, mache ich mir ebenso um mich und um ein ganzheitliche Konzept
während der Praxisarbeit Gedanken.
In letzter Zeit habe ich bemerkt, dass es Firmen gibt (mit denen ich als THP-Praxis oder im Privaten zu tun habe) die an Kundenbindung wenig bis überhaupt kein Interesse zeigen.
Wiederrum gibt es neue, meist kleinere, Unternehmen, die es schaffen bereits in den ersten email`s einer neu entstehenden Geschäftsverbindung eine wunderbar vertraute Verbindung zu erschaffen.
In der mobilen Tierheilpraxis ist Heilung auf allen Ebenen oberstes Gebot und Ziel. Gelingen kann dies nur durch ein ganzheitliches Konzept und mit Betrachtung aller Ebenen. Körper, Seele und
Geist müssen harmonsich im Einklang miteinander kommunizieren.
Denke ich weiter bemerke ich, dass sich diese Ganzheitlichkeit in weitere Bereiche verlagert und größere Kreisen zieht. So beobachte ich, dass ich selbst als Person, mit meiner Familie und meinen
Tieren, das Bedürfnis verspüre mich mit Natürlichem zu verbinden damit sich auch in meinem Leben die Dinge verändern, verformen und dadurch passender werden können.
Vor ca. 3-4 Monaten habe ich bemerkt, dass ich viel Energie und Kraft benötige um meine Tätigkeit als Tierheilpraktiker gut ausüben zu können. Ich hatte das Gefühl ich müsste mehr nach draußen um
Wind und Wetter zu trotzen. Mit den Händen Erde berühren und mich dadurch selbst besser kennen zu lernen um die Welt, die Natur zu spüren und alle die Dinge zu begreifen die uns im Leben
begegnen.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich begonnen die Dinge die ich auf der Haut trage (Kleidung, Schuhe) zu beachten. Ich hatte plötzlich das Bedürfnis mich zu erden und Boden unter den Füssen spüren zu
wollen.... der erste Barfussschuh zog ein. Ungewohnte Empfindungen durch das Bemerken des Untergrundes während des Gegens. Steinchen und Unebenheiten, so wie es die Natur uns vorgibt, so wie das
Leben eben ist, konnte ich bemerken..... ich war fasziniert.
Ich war mir sicher ich wollte mehr von den guten Dingen, ich wollte ein mehr an Miteinander, an Austausch unter Mensch und Tier. Ich wollte ein heilendes Ganzes. Ich wollte nicht MEHR an Dingen
sondern ein WENIGER IST MEHR, aber ein AUF DAS WESENTLICHE kommt es an.
Ich begann zu forschen, die Dinge wieder zu bemerken, mich noch bewusster für Qualität und nicht Quantität zu entscheiden. Mir zu überlegen ob billig "Geil" oder ehr für die Hersteller oder Mitarbeiter der Unternehmen ein "Nicht-Überleben-Können" mit sich zog. Ich habe bemerkt, wenn wir Leistung und Persönlichkeit anerkennen ein Leben möglich sein könnte, dass jedem Einzelnen von uns Mehrwert bringt. Das Jeder der einen liebenden und erfüllenden Beruf erwählt auch nur dann davon leben kann, wenn wir als Gesellschaft diesen auch anerkennen. Das Jeder mehr Leistung erbringen würde, wenn wir mit Respekt diese würdigen und auch bezahlen würden und könnten. Das Gedankenkarusell war im vollen Gange.
Und da kommt mir doch gerade heute diese wunderbare Firma mit ihrem so wertvollen Video daher. Nicht nur die Geschichte dahinter, sondern die eigentlich noch viel wertvolleren Impulse wie Leben
wirklich funktioniert machen es so sehenswert. Mit einer Mission die klein beginnt, mit Bewegung im Innen und Außen, mit Kommunikation, mit Wertschätzung der natürlichen Resourcen, mit artgerechter
Tierhaltung ohne dadurch Tierleben zu gefährden, sondern zu schützen was Tier und Mensch gut tut. Die Natur zu ehren um aus den uns zur Verfügung stehenden Schätzen zu schöpfen. Das Mensch, Tier und
Pflanzenwelt eine Einheint sein können, wenn wir uns für Nachhaltigkeit entscheiden.
Was ich aus diesem Video gelernt habe, in einem wundervollen, wunderbaren Satz ist die Lektion vom Schaf: Eigenes Wohlbefinden hängt vom Wohlbefinden des
Nächstens ab.
Vielleicht habt Ihr Zeit und Lust an diesem Sonntag, ebenso wie ich, dieses Video zu sehen, dann schaut es Euch an und versteht.
Ich wünsche Euch ein wunderbares Miteinander und einen achtsamen Umgang mit dieser unserer einzigen Welt. Lasst es Euch gut gehen.
Eure Daniela Leikauf
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Nordwolle
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